Walbeobachtung: Die besten Orte und Reisezeiten von Skandinavien bis zur Antarktis

Eine Walbeobachtung gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen einer Reise. Doch wann und wo sind die Chancen besonders gut? Unser Überblick führt zu den wichtigsten Walrevieren in Norwegen, Schweden, Dänemark, Island, Grönland, Spitzbergen und der Antarktis.

Wale halten sich nicht zufällig an bestimmten Orten auf. Sie folgen Fischschwärmen, Krill, Meeresströmungen und dem jahreszeitlichen Wechsel zwischen Nahrungs- und Fortpflanzungsgebieten. Deshalb gibt es zwar klare Saisonfenster, aber niemals eine Garantie. Wetter, Eisverhältnisse und die Verlagerung der Nahrung können dazu führen, dass die Tiere früher eintreffen, weiterziehen oder in einem anderen Fjord auftauchen.

Norwegen: Pottwale im Sommer, Orcas im Winter

Norwegen bietet innerhalb Skandinaviens die größte Vielfalt organisierter Walbeobachtungen. Besonders wichtig sind zwei Regionen, die sich deutlich voneinander unterscheiden.

Andenes und Stø auf den Vesterålen

Vor Andenes fällt der Meeresboden nahe der Küste steil in große Tiefen ab. Dadurch können die Boote vergleichsweise schnell das Bleik-Tief erreichen, ein nährstoffreiches Gebiet, in dem regelmäßig Pottwale nach Tintenfischen suchen. Die Vesterålen gelten als Norwegens einzige Region, in der grundsätzlich das ganze Jahr über Walbeobachtungen möglich sind.

Die klassische Sommersaison reicht ungefähr von Mai bis Anfang November. Besonders beliebt sind Juni bis August, wenn lange Tage und Mitternachtssonne gute Bedingungen für Ausfahrten schaffen. Neben Pottwalen können Zwergwale, Buckelwale, Grindwale, Delfine und gelegentlich Orcas auftauchen. Einige Anbieter veranstalten auch Wintertouren, wobei Wetter und Seegang dann größere Auswirkungen auf den Betrieb haben.

Beste Reisezeit: Juni bis September
Typische Arten: Pottwal, Zwergwal, Buckelwal, Grindwal, Orca

Skjervøy nördlich von Tromsø

Im Winter folgen große Heringsschwärme der nordnorwegischen Küste. In den vergangenen Jahren sammelten sie sich vor allem in den Fjorden rund um Skjervøy. Ihnen folgen Orcas und Buckelwale, teilweise auch Finn-, Zwerg- und Pottwale.

Die übliche Saison beginnt Anfang November und endet gegen Ende Januar. Von Tromsø werden lange Tagesausflüge angeboten; kürzer ist die Anreise, wenn Reisende direkt in Skjervøy übernachten. Allerdings ist dieser Hotspot nicht dauerhaft garantiert: Verändert der Hering seine Route, verändern auch die Wale ihr Revier. Genau das ist in Nordnorwegen in der Vergangenheit mehrfach geschehen.

Beste Reisezeit: November bis Januar
Typische Arten: Orca, Buckelwal, Finnwal
Besonderheit: Kombination aus Walbeobachtung, Polarnacht und Nordlicht

Für Fotografen ist die Wintersaison spektakulär, aber anspruchsvoll. Das Tageslicht ist knapp, die Temperaturen sind niedrig und die Ausfahrten können durch Wind abgesagt werden. Dafür wirken Orcas vor verschneiten Bergen und im blauen arktischen Dämmerlicht besonders eindrucksvoll.

Dänemark und Schweden: Kleine Wale vor der Haustür

Nicht jede Walsafari muss zu den großen Buckel- oder Pottwalen führen. Im Kleinen Belt zwischen Jütland und Fünen lebt eine besonders dichte Population von Schweinswalen. Ausfahrten starten unter anderem in Middelfart und Fredericia. Die Tiere sind deutlich kleiner und unauffälliger als Großwale, lassen sich in dem schmalen Meeresarm aber regelmäßig an der Oberfläche beobachten.

Auch vor Kullaberg in der südschwedischen Provinz Skåne werden Bootstouren zur Beobachtung von Schweinswalen angeboten. Die Tiere zeigen meist nur kurz Rücken und Rückenflosse. Ruhiges Wetter, Geduld und ein aufmerksamer Blick sind daher wichtiger als ein großes Teleobjektiv.

Beste Reisezeit: vor allem spätes Frühjahr bis früher Herbst
Typische Art: Schweinswal
Geeignet für: Familien und Reisende, die eine kurze Walsafari in eine Skandinavien-Rundreise integrieren möchten

Island: Europas vielseitigstes Walrevier

Island gehört zu den verlässlichsten und am einfachsten erreichbaren Walbeobachtungszielen im Nordatlantik. Grundsätzlich finden an mehreren Orten ganzjährig Touren statt. Die größte Artenvielfalt und meist günstigeren Wetterbedingungen bietet jedoch der Sommer, insbesondere von Mai bis September. Dann werden die nahrungsreichen Küstengewässer zu wichtigen Futterplätzen.

Húsavík und die Skjálfandi-Bucht

Húsavík im Norden trägt nicht ohne Grund den Beinamen „Walhauptstadt Islands“. In der Skjálfandi-Bucht werden häufig Buckelwale und Zwergwale beobachtet. Mit Glück erscheinen Weißschnauzendelfine, Schweinswale oder sogar Blauwale. Letztere ziehen im Sommer in isländische Gewässer, bleiben aber auch dort eine besondere und keinesfalls garantierte Sichtung.

Eyjafjörður, Akureyri, Dalvík und Hauganes

Der lange, relativ geschützte Eyjafjörður ist vor allem für Buckelwale bekannt. Touren starten in Akureyri, Dalvík und Hauganes. Durch die geschütztere Lage kann der Seegang angenehmer sein als auf offenen Meeresabschnitten. In Dalvík werden auch ganzjährig Touren angeboten, während die meisten zusätzlichen Abfahrten zwischen Mai und September stattfinden.

Reykjavík und Snæfellsnes

Von Reykjavíks altem Hafen führen Touren in die Faxaflói-Bucht. Typisch sind Zwergwale, Buckelwale, Weißschnauzendelfine und Schweinswale. Der große Vorteil ist die unkomplizierte Erreichbarkeit, sodass sich die Safari auch in eine kurze Islandreise integrieren lässt.

Wer gezielt nach Orcas sucht, sollte die Halbinsel Snæfellsnes und den Hafen von Ólafsvík in Betracht ziehen. Dort werden regelmäßig Schwertwale und gelegentlich Pottwale beobachtet. Die angebotene Saison reicht ungefähr von Februar bis September.

Beste Reisezeit Island: Mai bis September
Beste Allround-Region: Húsavík und Nordisland
Für Orcas: Snæfellsnes
Für eine kurze Städtereise: Reykjavík

Grönland: Buckelwale zwischen Eisbergen

Grönland verbindet Walbeobachtung mit einer Landschaft, die kaum spektakulärer sein könnte. Buckelwale tauchen zwischen Eisbergen auf, Finnwale ziehen durch weite Fjorde und kleine Boote fahren entlang nahezu unbesiedelter Küsten.

Die Hauptsaison reicht je nach Region ungefähr von Mai oder Juni bis September beziehungsweise Oktober. Am häufigsten werden Buckelwale, Finnwale und Zwergwale beobachtet. Bis zu 15 Walarten können zeitweise in grönländischen Gewässern vorkommen.

Nuuk und Maniitsoq

Der Nuuk-Fjord ist ein gutes Revier für Buckelwale. Die beste Zeit für Wal- und Bootsausflüge liegt ungefähr zwischen Juni und Oktober. Weiter nördlich gilt Maniitsoq als eines der weniger bekannten, aber besonders ergiebigen Walreviere Grönlands. In den Fjordsystemen rund um Maniitsoq und Kangaamiut werden regelmäßig Buckel- und Zwergwale beobachtet.

Ilulissat und die Diskobucht

Ilulissat ist das bekannteste Reiseziel Grönlands. Im Sommer ziehen Buckel-, Finn- und Zwergwale in die Diskobucht. Die Kombination aus Walen, gewaltigen Eisbergen und dem Ilulissat-Eisfjord macht die Region besonders attraktiv für Naturfotografen.

Eine Ausnahme bilden Grönlandwale: Sie verbringen den Winter in und um die Diskobucht. Auch Belugas und Narwale können in nördlichen Regionen vorkommen, sind für gewöhnliche Besucher aber erheblich schwieriger gezielt zu beobachten als die sommerlichen Buckelwale.

Beste Reisezeit: Juni bis September
Beste Regionen: Nuuk, Maniitsoq, Ilulissat und Diskobucht
Typische Arten: Buckelwal, Finnwal, Zwergwal
Besondere Winterart: Grönlandwal

Spitzbergen: Blauwale und Belugas im hohen Norden

Rund um Spitzbergen treffen kalte und vergleichsweise warme Meeresströmungen aufeinander. Im arktischen Sommer entstehen dadurch ergiebige Nahrungsgebiete für zahlreiche Meeressäuger. Die besten Chancen bestehen während der Bootsaison von Juni bis August, häufig mit besonders guten Möglichkeiten im Juli.

Im Isfjord bei Longyearbyen werden Buckelwale, Finnwale, Blauwale und Belugas beobachtet. Für Blauwalbeobachtungen gelten Juni und Juli beziehungsweise der Zeitraum bis August als besonders interessant. Belugas halten sich häufig küstennah oder vor Gletscherfronten auf, können wegen ihrer hellen Färbung zwischen Eisschollen jedoch erstaunlich schwer zu erkennen sein.

Anders als in Húsavík oder Andenes ist eine Spitzbergenreise meist keine reine Walreise. Die Sichtungen sind Teil eines größeren Naturerlebnisses mit Gletschern, Walrossen, Seevögeln, Robben und arktischen Landschaften. Wer möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringt, erhöht seine Chancen deutlich.

Beste Reisezeit: Juni bis August
Beste Region für Tagesausflüge: Isfjord ab Longyearbyen
Typische Arten: Beluga, Buckelwal, Finnwal, Blauwal

Antarktis: Die Hochsaison kommt zum Schluss

Die touristische Saison an der Antarktischen Halbinsel reicht ungefähr von November bis März. Für Walbeobachtungen sind jedoch vor allem Februar und März interessant. Gegen Ende des Südsommers haben viele Wale die nahrungsreichen antarktischen Gewässer erreicht und verbringen viel Zeit mit der Jagd auf Krill.

Besonders häufig sind Buckelwale, Zwergwale und Finnwale. Auch Orcas werden regelmäßig gesichtet. Blauwale, Pottwale und Südkaper sind möglich, aber erheblich seltener. Zu den bekannten Regionen gehören die Gerlache-Straße, das Wedell-Meer, die Wilhelmina Bay, Paradise Bay und der Lemaire-Kanal. Da Wetter und Eis jeden Fahrplan bestimmen, können Expeditionsschiffe jedoch keine konkreten Sichtungsorte garantieren.

Im Februar und März ist das Meereis meist weiter zurückgegangen. Expeditionsschiffe und Zodiacs können dadurch teilweise tiefer in Buchten und Kanäle vordringen. Gleichzeitig erscheinen häufiger große Gruppen fressender Buckelwale. Für Reisende, deren Priorität eindeutig auf Walen liegt, ist die späte Antarktissaison deshalb meist die bessere Wahl als November oder Dezember.

Beste Reisezeit: Mitte Februar bis März
Beste Region: Westseite der Antarktischen Halbinsel
Typische Arten: Buckelwal, Antarktischer Zwergwal, Finnwal, Orca

Welche Region ist die beste?

Eine einzige richtige Antwort gibt es nicht. Für eine relativ unkomplizierte Reise mit guten Chancen auf unterschiedliche Arten ist Nordisland besonders geeignet. Für Pottwale ist Andenes die erste Wahl, während Skjervøy im Winter spektakuläre Begegnungen mit Orcas und Buckelwalen ermöglichen kann. Grönland bietet die eindrucksvollste Kombination aus Walen und Eisbergen. Auf Spitzbergen steht das gesamte arktische Ökosystem im Mittelpunkt. Die Antarktis schließlich ist die aufwendigste und teuerste Variante – gleichzeitig aber eines der mächtigsten Naturerlebnisse überhaupt.

Unabhängig vom Ziel sollte ein verantwortungsvoller Anbieter Abstand halten, die Tiere nicht verfolgen, Fressverbände nicht durchfahren und Geschwindigkeit sowie Kurs frühzeitig anpassen. Für die Antarktis sehen die IAATO-Leitlinien unter anderem eine vorsichtige Annäherung, reduzierte Geschwindigkeit und klare Mindestabstände für kleine Boote vor.

Redaktioneller Tipp: Bei Reisen mit nur einer einzigen geplanten Walausfahrt sollte möglichst ein Reservetag eingeplant werden. Wetterbedingte Absagen sind in Island, Nordnorwegen, Grönland, Spitzbergen und der Antarktis keine Ausnahme. Übrigens bieten wir neben einer Antarktis-Reise ins Wedell-Meer auch weitere auf Walbeobachtung ausgelegte Reisen an.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin: 030-2005371-0 oder per mail: info@nordic-team-travel.de

Antarktisreisen mit 500 € Sofortvorteil – Jetzt auch für 2027 und 2028

Hallo liebe Nordic Team Traveller,

Wir möchten Ihnen unsere Swan Hellenic Antarktisreisen noch einmal vorstellen: Der 500 € Sofortvorteil gilt jetzt auch für 2027 und 2028 – bei Buchung bis zum 31.08.2026.

Newsletter-Abonnenten erhalten bei Neubuchung über Nordic Team Travel einen einmaligen Sofortvorteil von 500 € auf den Reisepreis. Die Aktion gilt bis zum 31.08.2026 für alle Abfahrten der hier vorgestellten Antarktisreisen 2027 und 2028.

Die Reisen führen ab Ushuaia in die Antarktis – je nach Route zur antarktischen Halbinsel oder weiter in das Weddellmeer. Die Vorabend-Unterkunft in Buenos Aires sowie der Charterflug Buenos Aires–Ushuaia–Buenos Aires sind bereits im Kreuzfahrt-Plus-Paket enthalten – ebenso kleine Expeditionsschiffe, persönliche Atmosphäre, hochwertige Kabinen, Vollpension, Getränkepaket, Expeditionslandungen und wissenschaftliche Vorträge an Bord.

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Swan Hellenic – Neue Luxus Antarktisreisen zu bezahlbaren Preisen

Hallo liebe Nordic Team Traveller,

„Mein Gott, was für eine Stille“ ist einer der häufigsten Sätze von Kunden, die eine Antarktisreise über uns gemacht haben.

Wir haben mit Swan Hellenic einen neuen Partner in unser Programm aufgenommen, der 3 nagelneue Schiffe mit modernster Technik und 5 Sterne-Ausstattung und für weniger als 200 Passagiere in Betrieb genommen hat.

Zum Start unserer Kooperation stellen wir Ihnen 2 ganz besondere Reisen vor und Abonnenten unseres Newsletters erhalten auf den Reisepreis einen einmaligen Sofortvorteil von 500 €. Die Aktion ist befristet bis zum 31.08.2026 und gilt für alle Neubuchungen über Nordic Team Travel.

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Silvesterreise – Wieso denn jetzt schon?

Liebe Skandinavien-Fans,
liebe Nordic-Team-Traveller,

Silvester 2026 klingt noch weit weg. Trotzdem lohnt es sich gerade bei Schiffsreisen über Weihnachten und den Jahreswechsel, früh zu planen.

Der Grund ist einfach: Im letzten Jahr waren unsere Silvesterreisen bereits im August ausgebucht. Besonders die beliebten Kabinen, guten Kategorien und besonderen Ausflüge sind schnell vergeben. Wer früh bucht, hat noch die beste Auswahl.

Für den Jahreswechsel 2026/2027 haben wir wieder besondere Reisen im Programm.

Ein echtes Highlight ist unsere Weihnachten- und Silvesterreise mit Havila. Sie starten in Bergen, reisen entlang der winterlichen norwegischen Küste und erleben an Heiligabend sogar eine Rentierschlittenfahrt. Da die Plätze für diesen Ausflug begrenzt sind, sollte man hier nicht zu lange warten.

Auch die Silvesterreise mit Color Line von Kiel nach Oslo ist wieder dabei. Das Schiff bleibt über Silvester im Hafen von Oslo – mit besten Voraussetzungen für den Blick auf das Feuerwerk über der Stadt.

Wer es etwas ausführlicher möchte, reist mit Hurtigruten ab Hamburg. 15 Tage entlang der norwegischen Küste, festliche Tage an Bord, Vollpension, Getränkepaket und mit etwas Glück Polarlichter am Himmel.

Und als kleiner Geheimtipp kommt voraussichtlich wieder eine kurze Silvesterreise mit Stena Line von Kiel nach Göteborg hinzu. Diese Reise ist noch nicht buchbar, aber Sie können sich bereits unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen.

Unser Tipp: Warten Sie nicht zu lange. Bei Silvesterreisen entscheidet frühes Buchen oft darüber, ob noch die passende Kabine verfügbar ist.

Alle vorgestellten Reisen und weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Newsletter:

Zum Newsletter Silvesterreisen 2026/2027

Ihr Sönke Jacobs und Team
Nordic Team Travel

Havila Kabinencheck – Wo Sie besonders ruhig schlafen und wo eher nicht

Wer mit einem Postschiff fährt, egal ob Hurtigruten oder Havila, der vergisst häufig, dass es KEINE Kreuzfahrt ist, sondern auch nach 130 Jahren immer noch Lieferverkehr besteht. Auch in der Nacht. Natürlich sind die modernen Schiffe heute längst nicht mehr so laut und die Schiffe sind heut weit komfortabler, aber es gibt gleichwohl auch empfindliche Schläfer, die darauf reagieren.

 

Für viele stellt sich also bereits im Vorfeld die Frage:  Welche Kabinen sind besonders ruhig?

Grundsätzlich: Beschwerden über Lärm in der Kabine durch nächtliches Öffnen der Ladeklappen und Ausschiffen von Ladung in der Nacht sind selten, aber eben auch nicht gleich Null.

Wir sind bereits mehrmals mit den Schiffen von Havila Voyages gereist und zeigen Ihnen, welche Bereiche besonders empfehlenswert sind – und welche Kabinen Sie bei empfindlichem Schlaf besser meiden sollten.

Warum sind manche Kabinen lauter als andere?

Auch moderne Schiffe haben Bereiche, in denen zeitweise mehr Betrieb herrscht. Dazu gehören insbesondere:

Gangways für Ein- und Ausschiffung
Aufzüge und Treppenhäuser
Restaurants und öffentliche Bereiche
Technikräume
Ladeklappen während der Hafenaufenthalte

Gerade auf der berühmten Küstenroute von Bergen nach Kirkenes und zurück laufen die Schiffe zahlreiche Häfen an. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf die Kabinenlage.

Wir haben öffentlich auffindbare Kundenrezensionen in englischer, norwegischer und deutscher Sprache durchsucht und unsere eigenen Erfahrungen und Kundenrückmeldungen analysiert und daraus ergibt sich folgendes Bild (Stand Mai 2026).

Die Ladeklappe – ein oft übersehener Faktor

Die Ladeklappe befindet sich auf der Backbordseite (linke Schiffseite) unterhalb der Decks 4 und 5.

Die klarsten Nicht-Empfehlungen betreffen in diesem Korpus zwei konkrete Kabinen: 4101 auf Deck 4 wegen Lärm im Hafen an den Mooringleinen und 5118 auf Deck 5 wegen sehr kleiner Grundfläche und fehlender Ablagefläche. Ebenfalls kritisch werden Backbordkabinen für leichte Schläfer genannt, wenn nächtliche Hafenmanöver, Licht oder Hafenaktivität stören, sowie eine Innenkabine barrierefrei ohne Nummer, deren automatische Türen und Lichtführung für Reisende ohne Mobilitätsbedarf als unpraktisch beschrieben wurden. Während der Be- und Entladung können hier zeitweise Geräusche durch Gepäckwagen, Container und das Öffnen der Klappe auftreten.

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NEU: Der NTT Polarlichtindex

Polarlichter gehören zu den faszinierendsten Naturphänomenen der Welt und wenn ein Kunde zu uns kommt und eine Reise zu den Polarlichtern buchen möchte, dann wird fast unweigerlich Tromsö als Reiseziel genannt. Denn Tromsö wird bei Google sehr hoch bewertet und gilt als „Polarlicht-Hauptstadt Europas. Doch dies ist nur zum Teil wahr. Denn diese wunderschöne Stadt mit rund 80.000 Einwohnern ist sehr hell und dies behindert oft die Sichtung. In aller Regel müssen Sie mit einem Dienstleister vor Ort in einem Bus oder mit einem Boot raus aus der Stadt, wo das geringere Licht der Stadt eine gute Sichtung ermöglicht. Ein gutes Marketing oder KP-Wert allein garantiert noch lange keine Sichtung. Unsere Recherche hat ergeben, dass in der Stadt selbst nur eine 30% Chance auf sichtbare Polarlichter besteht, weiter draußen z.B. in Malangen bereits 75%. Die meisten unserer Kunden wollen aber lieber Polarlichter direkt am Urlaubsort sehen und nicht erst stundenlang durch die Gegend fahren. Genau dafür hat Nordic Team Travel den neuen NTT-Polarlichtindex entwickelt.

Der NTT-Polarlichtindex basiert nicht nur auf aktuellen Sonnenaktivitäten, sondern kombiniert erstmals reale Wetterdaten, regionale Besonderheiten, Lichtverschmutzung, historische Sichtungsdaten sowie langjährige Erfahrungswerte aus den wichtigsten Polarlichtregionen Europas. Das Ergebnis sind detaillierte Karten, die zeigen, wo die tatsächlichen Hotspots liegen – und warum.

Denn schon wenige Kilometer können einen enormen Unterschied machen. Während Städte wie Tromsø, Reykjavik oder Rovaniemi durch künstliches Licht und lokale Wetterlagen eingeschränkt sein können, bieten Regionen außerhalb der Zentren oft deutlich bessere Bedingungen. Küstenbereiche, trockene Täler oder Regionen mit stabileren Wetterfenstern erhöhen die Chancen auf sichtbare Polarlichter teils erheblich.

Besonders wichtig: Der NTT-Polarlichtindex berücksichtigt auch die Aufenthaltsdauer. Statt nur die Wahrscheinlichkeit für eine einzelne Nacht anzuzeigen, berechnet das Modell die reale Chance, während einer gesamten Reise mindestens einmal Polarlichter zu erleben. Dadurch lässt sich deutlich besser einschätzen, wie viele Nächte sinnvoll sind, um die Erfolgschancen spürbar zu erhöhen.

Die Karten zeigen außerdem, wie häufig Polarlichter in den vergangenen Wintern tatsächlich sichtbar waren – basierend auf Beobachtungsdaten der Monate Oktober bis März. So entsteht ein realistisches Bild der Regionen mit den besten Bedingungen.

Hier finden Sie exklusiv die Karten mit den besten Regionen, um Polarlichter zu sehen.

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NTT Magazin 04/2026 – Polarlicht Guide mit NTT Polarlichtindex

Liebe Skandinavien-Fans,
liebe Nordic-Team-Traveller,

Polarlichter gehören zu den Momenten, die man nicht einfach nur sieht – man erlebt sie. Genau deshalb widmen wir die neue Ausgabe unseres NTT Magazins einem Thema, das viele Reisende schon lange fasziniert: Wo sind die Chancen auf Polarlichter wirklich gut?

In unserem neuen Polarlicht Guide räumen wir mit typischen Irrtümern auf, erklären verständlich, wann Polarlichter sichtbar werden, und zeigen, welche Regionen in Europa besonders spannend sind. Neu dabei: unser NTT Polarlichtindex, der nicht nur auf Sonnenaktivität schaut, sondern auch Wetter, Lichtverschmutzung, regionale Besonderheiten und Aufenthaltsdauer berücksichtigt.

Die wichtigste Erkenntnis:
Der beste Polarlichtort ist nicht automatisch der nördlichste Ort – sondern der Ort mit der besten Kombination aus Dunkelheit, klarem Himmel, wenig Lichtverschmutzung und sinnvoller Reisedauer.

Was Sie in der neuen Ausgabe erwartet:

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NTT Magazin 03/2026 – Kriege, Krisen, Treibstoffkosten – Warten oder jetzt buchen?

Liebe Skandinavien-Fans,
liebe Nordic-Team-Traveller,

viele Reisende stellen sich aktuell dieselbe Frage: Soll ich mit dem Urlaub auf günstigere Preise warten, oder jetzt buchen? Genau darum geht es in unserer neuen NTT Magazin Sonderausgabe 03/2026.

Die kurze Antwort vorweg:
Reisen Sie noch in diesem Jahr. Und diese Entscheidung versüßen wir Ihnen mit einem einmaligen Sonderrabatt. Mehr dazu im Magazin!

Denn der Reisemarkt verändert sich spürbar. Energiepreise, begrenzte Kapazitäten, weniger Flugverbindungen und eine weiterhin hohe Nachfrage sorgen dafür, dass Reisen nach Norwegen, Schweden, Finnland und auf den Postschiffrouten zunehmend teurer werden. Das bedeutet nicht, dass Reisen unsicher ist. Im Gegenteil:
Skandinavien bleibt eines der schönsten, ruhigsten und zuverlässigsten Reiseziele Europas. Aber die Preise entwickeln sich klar nach oben – besonders bei gefragten Reisezeiten, Außenkabinen, Familienkabinen und hochwertigen Erlebnisreisen.

In unserer Sonderausgabe erklären wir unter anderem:

warum 2026 aktuell noch ein sehr guter Buchungszeitpunkt ist

  • weshalb 2027 und 2028 voraussichtlich teurer werden
  • warum bestehende Buchungen in der Regel nicht nachträglich teurer werden
  • wie Sie auch heute noch echte Preisvorteile in Skandinavien finden
  • welche Tipps besonders für Familien in den Ferien wichtig sind

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Kann ich in diesen Zeiten noch sicher in den Urlaub fahren? – Island 2026

Liebe Skandinavien Fans,
liebe Nordic-Team-Traveller,

Liebe Skandinavienfreunde, liebe Kunden und Kundinnen,

viele Menschen zögern aktuell bei dieser Frage. Nicht unbedingt wegen eines konkreten Ereignisses, sondern wegen dieser schwer greifbaren Grundstimmung: Vieles wirkt unübersichtlich, Nachrichten wechseln schnell, und das Gefühl von Planbarkeit ist geringer geworden. Da erscheint es nur logisch, Urlaubspläne zu hinterfragen. Und mehrere Fragen unserer Kunden bestätigen dies.

Gleichzeitig zeigt die Erfahrung etwas anderes: Gerade in solchen Phasen kann Reisen besonders wertvoll sein. Ein Ortswechsel schafft Distanz zum Alltag, reduziert die permanente Informationsflut und ermöglicht es, wieder klarer zu denken. Es geht nicht um „Wegfahren um jeden Preis“, sondern um bewusst gewählte Auszeiten an Orten, die Stabilität und Ruhe vermitteln.

Entscheidend ist daher weniger das „Ob“, sondern das „Wohin“. Island gehört zu den verlässlichsten und sichersten Reisezielen Europas. Politisch stabil, mit sehr niedriger Kriminalität (deutlich niedriger, als in Deutschland), gut funktionierender Infrastruktur und einer Natur, die Raum gibt. Keine Enge, keine Hektik – stattdessen Weite, klare Luft und Landschaften, die automatisch entschleunigen.

Für den Sommer 2026 empfehlen wir 4 durchdachte Busrundreisen unseres langjährigen Partners Island Pro Travel. Diese Reisen sind so konzipiert, dass Sie sich um nichts kümmern müssen: klare Abläufe, erfahrene Reiseleitungen, ausgewählte Unterkünfte und Routen, die die Highlights Islands sinnvoll verbinden – von Geysiren und Wasserfällen bis zu schwarzen Stränden und Lavafeldern.

Ihr Sönke Jacobs und Team
Nordic Team Travel

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NTT Magazin 02/2026 – Hurtigruten Signature Reisen

Liebe Skandinavien-Fans,
liebe Nordic-Team-Traveller,

es gibt Reisen, die man macht und es gibt Reisen, die etwas mit einem machen.
Genau um solche Erlebnisse geht es in unserer neuen NTT Magazin Ausgabe 02/2026.

Diesmal nehmen wir Sie mit auf die vielleicht intensivste Art, Norwegen zu entdecken:
die Hurtigruten Signature Reisen.
Keine klassische Kreuzfahrt. Kein „Hafen abhaken“. Sondern eine Reise, bei der Zeit plötzlich wieder eine Rolle spielt.

Was bedeutet das konkret?
Statt Stress bei der Anreise starten Sie bequem
ab Hamburg. Statt kurzer Stopps erleben Sie Orte wirklich.
Und statt Entertainment-Programm bekommen Sie das, worum es eigentlich geht:
Ruhe, Natur und echte Eindrücke.

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